Goethestraße 19 | 1. Stock

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Öffnungszeiten

Mo - Sa: 09:30 - 18:30 Uhr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

  1. Vorbemerkung
  2. Datenschutzerklärung
  3. Vermittlungsbedingungen
    1. Geltungsbereich
    2. Vermittlung von Reisen und sonstigen Leistungen für Dritte
    3. Serviceentgelt
    4. Einbeziehung von AGB der Veranstalter und Leistungserbringer
    5. Pflichten des Kunden
    6. Ausstellung und Versand von Flugtickets/Identität der ausführenden Fluggesell-schaften bei gebuchten Flugleistungen
    7. Versicherungen
    8. Zahlung des Preises
    9. Haftung
    10. Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucher-Schlichtungsstelle
  4. Reisebedingungen
    1. Abschluss des Reisevertrages
    2. Leistungen sowie Leistungsänderungen
    3. Zahlung des Preises und Aushändigung der Reiseunterlagen
    4. Preiserhöhung
    5. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn (Stornokosten) und Umbuchung
    6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
    7. Kündigung durch uns aus Gründen im Verhalten des Reisenden
    8. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl
    9. Mitwirkungspflichten des Kunden
    10. Verjährung / Haftung / Anrechnung
    11. Pass-, Visa-, und Gesundheitsbestimmungen
    12. Informationspflicht zur Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

1. Vorbemerkung

Lieber Reisekunde,
bitte schenken Sie den nachstehenden Informationen
Ihre Aufmerksamkeit. Hierzu einige Erläuterungen zu wichtigen nachfolgend
regelmäßig verwendeten Begriffen:

Veranstalter
Wer – mindestens – zwei im Voraus bestimmte einzelne Reiseleistungen als
Gesamtheit anbietet (§ 651a BGB), zum Beispiel Hotel und Flug in einer im
Voraus bestimmten Bündelung. Vertragspartner werden der Reisende und der
Veranstalter der Reise. Es ist ein Sicherungsschein zu erteilen (§ 651k
BGB). Das Reisebüro kann – eher ausnahmsweise – auch Veranstalter der Reise
sein.
Vermittler
Derjenige, der die Reiseleistungen zwischen dem Reisenden und dem
Veranstalter / Leistungsträger der Reise vermittelt (§§ 675, 631 BGB). Das
Reisebüro ist in der Regel Vermittler der Reise.
Leistungsträger
Derjenige, der im Reisevertragsverhältnis eine Leistung erbringt, also
das Hotel, die Fluggesellschaft etc.
Reisevertragsrecht
Das Verbraucherschutzrecht nach § 651a ff. BGB bei der Anbahnung und
Durchführung einer (Pauschal-) Reise. Regelt das Verhältnis zwischen dem
Reisenden und dem Veranstalter der Reise.
Verbundene Reiseleistungen
Verbundene Reiseleistungen liegen vor, wenn der Reisende über einen
Vermittler zwei verschiedene Leistungen für dieselbe Reise bucht, jedoch
separate Verträge mit den jeweiligen Leistungsträgen entstehen, bei einem
Kontakt mit dem Reisevermittler oder durch Vertragsschluss innerhalb von 24
Stunden durch gezielte Vermittlung des Reisevermittlers.

Sofern Sie einzelne Leistungen, wie zum Beispiel Beförderung oder
Unterkunft separat buchen (einzeln oder in Form einer sog. verbundenen
Reiseleistung), beachten Sie bitte auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
des jeweiligen Leistungsträgers. Soweit Sie eine Pauschalreise buchen, sind
die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters zu beachten, bei
dem Sie die Reise gebucht haben.

Sofern Sie über diese Website / oder in unserem Büro eine Pauschalreise
buchen, beachten Sie bitte unsere Vermittlungsbedingungen.

Möchten Sie eine von uns angebotene Pauschalreise buchen, beachten Sie
bitte unsere allgemeinen Reisebedingungen. Die Allgemeinen
Geschäftsbedingungen der anderen Veranstalter bzw. Leistungsträger werden
Ihnen bei dem jeweiligen Buchungsvorgang verfügbar gemacht.

2. Datenschutzerklärung

Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzerklärung für diese Webseite, die auch
ergänzend zu den nachstehenden Bestimmungen gilt.

Nachstehend finden Sie unter:

3. unsere Vermittlungsbedingungen für die Fälle, in denen wir Vermittler der Reise bzw. Leistung sind,
4. unsere Reisebedingungen für die Fälle, in den wir selbst Veranstalter der Reise sind

3. Vermittlungsbedingungen

3.1 Geltungsbereich

Diese nachfolgenden Vermittlungsbedingungen gelten für unsere
Vermittlungsleistungen. Der Nutzer der Website kann hier die Verfügbarkeit
von Reisen und sonstigen Leistungen entsprechend seinen Wünschen und Angaben
untersuchen und Reisen sowie andere Leistungen buchen. Des Weiteren stehen
allgemeine Reiseinformationen und -hinweise zur Verfügung.

3.2 Vermittlung von Reisen und sonstigen Leistungen für Dritte

Wir treten als Vermittler zwischen dem Veranstalter von (Pauschal-)
Reisen sowie sonstigen Leistungsträgern von Leistungen und dem Kunden
(Nutzer dieser Website) auf und sind nicht als Vertragspartner an der
Erbringung der Reiseleistung beteiligt. Unsere vertragliche Verpflichtung
beschränkt sich daher auf die Vermittlung der angebotenen und vorhandenen
Reisen oder Leistungen. Anderes gilt nur, wenn wir im Angebot von Leistungen
als Veranstalter benannt oder gekennzeichnet sind; in diesem Fall gelten
unsere unter Punkt 4 geregelten Reisebedingungen.

Die von uns im Internet dargestellten Angebote stellen KEIN
verbindliches Vertragsangebot von uns oder des jeweiligen Veranstalters bzw.
Leistungsträgers dar. Mit der Eingabe seiner Daten und dem Absenden des
Online-Buchungsformulars gibt der Kunde aber ein verbindliches
Vertragsangebot ab. Das Vertragsverhältnis kommt zustande, wenn dem Kunden
eine Annahmeerklärung zugeht. Eventuell von uns erklärte
Empfangsbestätigungen (d.h. die bloße Bestätigung, den Vermittlungsauftrag
erhalten zu haben), stellen keine Annahme des Angebotes dar. Der Vertrag mit
dem Kunden kommt bei einer verfügbaren Reise oder Leistung mit dem
Veranstalter oder Leistungserbringer zustande, wenn dieser die Annahme des
Angebots des Kunden erklärt.

Wir übernehmen keinerlei Haftung für die Durchführung der auf der Website
präsentierten oder gebuchten Reiseleistungen/Angebote und geben keine
Zusicherungen für die Eignung oder Qualität der auf der Website
dargestellten Reiseleistungen/Angebote. Verantwortlich dafür ist der
jeweilige Veranstalter/ Leistungsträger, mit dem der Kunde den Vertrag
schließt.

3.3 Serviceentgelt

Der Kunde beauftragt uns im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages
damit, ihn im Hinblick auf die Leistungen der Veranstalter bzw.
Leistungsträger zu beraten und ihm diese vermitteln. Zum Teil werden hierfür
Serviceentgelte erhoben.

Das Serviceentgelt ist zusätzlich zu den Ansprüchen der Veranstalter bzw.
Leistungsträger zu zahlen und sofort fällig. Im Rahmen der Vermittlung von
Pauschalreisen hat der Kunde nur für in der Preisliste aufgeführte
Sonderleistungen des Vermittlers ein Serviceentgelt zu entrichten, es sei
denn, es wird individuell etwas anderes vereinbart.

3.4 Einbeziehung von AGB der Veranstalter und Leistungserbringer

Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Veranstalter bzw.
Leistungsträger gelten die dort vereinbarten Vertragsbedingungen und die
Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters bzw.
Leistungsträgers bzw. deren Leistungsträger. Diese Vertragsbedingungen und
die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) werden in den einzelnen
Leistungsausschreibungen benannt und verfügbar gemacht. Darin können z. B.
Zahlungsbedingungen, Bestimmungen über Fälligkeit, Haftung, Stornierung,
Umbuchung und Rückzahlung sowie andere Rechte und Pflichten geregelt sein.
Der Kunde ist verpflichtet sich, sich bezüglich des genauen Inhalts der
anwendbaren Vertragsbedingungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
in den angebotenen Informationsquellen, insbesondere soweit diese durch
Wiedergabe auf der Website angeboten werden, zu unterrichten. Auf die
Unkenntnis ihm auf diesem Weg in zumutbarer Weise verfügbar gemachter
Vertragsbedingungen und AGB kann sich der Kunde nicht berufen.

3.5 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, die ihm von uns übergebenen Vertrags- und
Reiseunterlagen des vermittelten Reiseveranstalters / Leistungsträgers,
insbesondere Buchungsbestätigungen, Flugscheine, Hotelgutscheine, Visa,
Versicherungsscheine und sonstige Reiseunterlagen, auf Richtigkeit und
Vollständigkeit, insbesondere auf die Übereinstimmung mit der Buchung und
dem Vermittlungsauftrag, zu überprüfen. Sie sind verpflichtet, uns
erkennbare Fehler, Abwei- chungen, fehlende Unterlagen oder sonstige
Unstimmigkeiten unverzüglich zu unterrichten. Kommen Sie dieser Pflicht
nicht nach, so kann eine Schadensersatzverpflichtung unsererseits eines
hieraus Ihnen entstehenden Schadens nach den gesetzlichen Bestimmungen über
die Schadensminderungspflicht (§ 254 BGB) eingeschränkt oder ganz
ausgeschlossen sein.

Ebenfalls sind sonstige Mängel unserer Vermittlungsleistung uns gegenüber
unverzüglich anzuzeigen. Uns ist Gelegenheit zur Abhilfe zu geben.
Unterbleibt diese Anzeige schuldhaft, entfallen jedwede Ansprüche des Kunden
aus dem Vermittlungsvertrag, soweit eine zumutbare Abhilfe durch uns möglich
gewesen wäre. Unberührt bleiben Ansprüche aus deliktischer Haftung.

Wir gelten als vom Reiseveranstalter bevollmächtigt, Mängelanzeigen sowie
andere Erklärungen des Reisenden bzgl. der Erbringung der Reiseleistungen
entgegenzunehmen und werden diesen unverzüglich von Ihren Mängelanzeigen und
Erklärungen in Kenntnis zu setzen. Zur Prüfung der Mängelanzeige auf
Richtigkeit oder eine Beratung bzgl. etwaiger Ansprüche sind wir weder
verpflichtet noch berechtigt.

3.6 Ausstellung und Versand von Flugtickets/Identität der ausführenden
Fluggesellschaften bei gebuchten Flugleistungen

Grundsätzlich werden Flugtickets spätestens 14 Tage vor Abflug
ausgestellt und entsprechend der gewählten Versandart an den Reisenden
zugestellt oder übergeben. Dies gilt nur, soweit die entsprechende Airline
als Reiseanbieter keine anderweitigen Ausstellungsfristen vorgegeben hat.
Wir können auf Ihren Wunsch Flugtickets auch früher ausstellen, wobei darauf
hingewiesen wird, dass ab Ausstellung im Falle einer Stornierung oder eines
Umbuchungswunsches des Reisenden, durch den Anbieter
Storno-/Umbuchungsgebühren in Höhe von bis zu 100% des Reisepreises anfallen
können. Ein rechtlicher Anspruch auf Aushändigung besteht erst zum
Abflugtag. Der Reisende hat zu beachten, dass nach Ausstellung der Tickets
im Falle einer Stornierung/Umbuchung zuzüglich zu den von den Anbietern ggf.
erhobenen Storno-/Umbuchungsgebühren eine Bearbeitungsgebühr durch uns
erhoben wird.

Sofern die Fluggesellschaft anstelle eines Tickets in Papierform ein
elektronisches Ticket („E-Ticket“) anbietet, wird im Regelfall ein
elektronischer Buchungscode in Textform (meist per E-Mail) übermittelt.
Dieser ist vom Reisenden beim Check-In zusammen mit einem
Identifikationsdokument (Personalausweis bzw. Reisepass) vorzulegen.

Gemäß der EU-Verordnung VO 2111/05 weisen wir hiermit auf die
Verpflichtung des Reisevermittlers hin, den Reisenden über die Identität der
ausführenden Fluggesellschaft für alle Beförderungsleistungen auf dem Hin-
und Rückflug vor Vertragsschluss zu informieren, sofern die Fluggesellschaft
bereits vor Vertragsschluss feststeht. Wir verweisen insoweit auf die
Angaben in der jeweiligen Leistungsbeschreibung über die eingesetzten
Fluggesellschaften. Soweit die Fluggesellschaft noch nicht feststeht,
informieren wir Sie vor Vertragsschluss über die Fluggesellschaft, die
voraussichtlich den Flug durchführen wird. Sobald die Fluggesellschaft
feststeht, werden wir sicherstellen, dass Ihnen die Informationen hierüber
so rasch wie möglich zugehen. Dies gilt auch für jede etwaige Änderung bei
den die Flugleistung ausführenden Fluggesellschaften.

3.7 Versicherungen

Wir weisen auf die Möglichkeit und etwaige Notwendigkeit des Abschlusses
von geeigneten Versicherungen, insbesondere einer
Reiserücktrittskostenversicherung und/oder einer Versicherung zur Deckung
der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit, einer
Reisegepäckversicherung, einer Auslandskrankenversicherung, hin.

Die Prüfung der Notwendigkeit des Abschlusses und der Eignung einer der
genannten oder weiteren Versicherungen obliegt ausschließlich dem
Kunden.

3.8 Zahlung des Preises

Soweit wir Reise- oder sonstige Leistungen in Rechnung stellen und
diesbezügliche Zahlungen einziehen, geschieht dies im Namen und für Rechnung
des jeweiligen Veranstalters bzw. Leistungsträgers. Unberührt bleiben die
Rechte zur Einziehung uns zustehender Serviceentgelte.

Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen (AGB) sowie sonstigen Regelungen des jeweiligen
Veranstalters bzw. Leistungsträgers. Soweit wir Zahlungen für Veranstalter
einer Pauschalreise entgegennehmen, so dürfen wir vor Ende der Reise erst
nach Erteilung des Sicherungsscheines im Sinne von § 651 r Abs. 4 BGB
Zahlungen auf den Reisepreis fordern und annehmen. Bei Vermittlung
verbundener Reiseleistungen dürfen wir erst Zahlungen entgegennehmen, wenn
wir für die nach § 651 w Abs. 3 BGB erforderliche Kundengeldabsicherung
gesorgt und Ihnen den dazugehörigen Sicherungsschein ausgehändigt haben.

Wir behalten uns vor, etwaige Rückbelastungsentgelte bei
Kreditkartenzahlung oder bei Banklastschrift an den Kunden weiter zu
berechnen.

3.9 Haftung

Wir haften nicht für den Vermittlungserfolg oder die Erbringung der
Leistung selbst, sondern nur dafür, dass die Vermittlung mit der
erforderlichen Sorgfalt vorgenommen wird. Bei der Erteilung von Hinweisen
und Auskünften im Rahmen des Gesetzes haften wir für die sorgfältige Auswahl
der Informationsquelle und die korrekte Weitergabe an den Kunden. Eine
Haftung für die Richtigkeit erteilter Auskünfte besteht gemäß § 676 BGB
nicht. Dies gilt nicht, wenn ein besonderer Auskunftsvertrag abgeschlossen
wurde bzw. es eine ausdrückliche gesetzliche Informationspflicht
besteht.

Wir sind in dem uns zumutbaren Umfang bemüht sicherzustellen, dass die
auf der Website verfügbaren Informationen, Software und sonstigen Daten,
insbesondere in Bezug auf Preise, Beschränkungen und Termine, zum Zeitpunkt
der Veröffentlichung aktuell, vollständig und richtig sind.

Wir übernehmen keinerlei Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und
Zuverlässigkeit sowie Zulässigkeit von fremden Inhalten, es sei denn, es
treffen uns diesbezüglich gesetzliche Haftungsgründe.

Wir haften nicht für den nicht von uns zu vertretenden Verlust, Untergang
oder Beschädigung der Unterlagen im Zusammenhang mit der Versendung. Die
einzelnen Angaben zu den (Pauschal-) Reisen und Leistungen beruhen auf den
Angaben der Veranstalter bzw. Leistungsträger. Diese stellen keine
Zusicherung von unserer Seite dar. Sämtliche auf der Website präsentierten
Leistungen sind nur begrenzt verfügbar. Wir haften nicht für die
Verfügbarkeit einer Leistung zum Zeitpunkt der Buchung. Dies gilt nicht,
soweit uns fehlerhafte oder unrichtige Angaben bekannt waren oder bei
Anwendung handels- und branchenüblicher Sorgfalt bekannt sein mussten.
Insoweit ist die Haftung von uns für das Kennen müssen solcher Umstände
jedoch auf Fälle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beschränkt.

3.10 Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucher-Schlichtungsstelle

Der Vermittler ist nicht zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor
einer Verbraucher-Schlichtungsstelle verpflichtet und nimmt an einem
Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucher-Schlichtungsstelle auch
nicht teil.

4. Reisebedingungen

Vormerkung:
Bitte beachten Sie, dass diese
nachstehenden Reisebedingungen nur für die Fälle Anwendung finden, in den wir
Veranstalter der von Ihnen gebuchten Reise im Sinne des § 651a Abs. 1 BGB
sind. Lesen Sie bitte hierzu insbesondere auch die im Teil A) Vorbemerkungen
niedergelegten Erläuterungen, unter welchen Voraussetzungen die Veranstaltung
einer (Pauschal-) Reise vorliegt.

4.1 Abschluss des Reisevertrages

Mit der Anmeldung bietet der Kunde uns als Veranstalter den Abschluss
eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung erfolgt unter Nutzung der
dafür vorgesehenen Buchungsroutine im Internet. Lediglich in den Fällen, in
denen dies ausdrücklich in der Reisebeschreibung, der Buchungsroutine, dem
Katalog, oder dem Prospekt niedergelegt ist, kann die Anmeldung in der dort
benannten Form auch schriftlich, mündlich, fernmündlich, per Telefax bzw.
Email erfolgen.

Die von uns im Internet oder in sonstigen der Buchung zugrunde liegenden
Beschreibungen der Reiseleistungen dargestellten Angebote stellen KEIN
verbindliches Vertragsangebot dar. Mit der Eingabe seiner Daten und dem
Absenden des Online-Buchungsformulars gibt der Kunde ein verbindliches
Vertragsangebot ab. Die Anmeldung erfolgt durch den Kunden auch für alle in
der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der
Kunde wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine
entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte
Erklärung übernommen hat.

Eventuell von uns erklärte Empfangsbestätigungen (d.h. die bloße
Bestätigung, den Vermittlungsauftrag erhalten zu haben), stellen keine
Annahme des Angebotes dar.

Der Vertrag kommt mit der Annahme durch uns zustande. Die Annahme bedarf
keiner bestimmten Form, erfolgt aber in der Regel bei Buchungen im Internet
durch eine elektronisch übermittelte Annahmeerklärung. Bei oder unverzüglich
nach Vertragsschluss stellen wir die Reisebestätigung zur Verfügung.

4.2 Leistungen sowie Leistungsänderungen

Allein maßgeblich für die vom Veranstalter geschuldete Leistung sind die
Leistungsbeschreibung im Internet und der Inhalt der Reisebestätigung.
Andere Beschreibungen der Reiseleistungen einschließlich der dortigen
Preisangaben werden nur und lediglich insoweit Vertragsbestandteil, wie in
der im Internet veröffentlichen Leistungsbeschreibung darauf ausdrücklich
Bezug genommen wird. Unberührt bleiben mit dem Kunden wirksam getroffene
zusätzliche Vereinbarungen.

Änderungen und Abweichungen wesentlicher Reiseleistungen von dem
vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig
werden und die von uns nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden,
sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt
der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die
geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

Wir sind verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder
-abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

Im Falle einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde
berechtigt, ohne Kosten vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme
an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn wir in der Lage
sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus unserem Angebot
anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach unserer
Erklärung über die Änderung der Reiseleistung uns gegenüber geltend zu
machen.

4.3 Zahlung des Preises und Aushändigung der Reiseunterlagen

Vor Ende der Reise dürfen wir erst nach Erteilung des Sicherungsscheines
im Sinne von § 651 r Abs. 4 BGB Zahlungen auf den Reisepreis fordern und
annehmen. Eine Anzahlung fordern wir erst nach Übermittlung des
Sicherungsscheines in Höhe von bis zu 20% des Reisepreises. Die Anzahlung
wird auf den Preis angerechnet. Die Restzahlung wird drei Wochen vor
Reiseantritt bei uns eingehend fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben
ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 8.2 genannten Grund abgesagt
werden kann.

Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine
Übernachtung ein und übersteigt der Reispreis EUR 75,- nicht, so darf der
volle Reisepreis auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangt
werden.

Sie erhalten rechtzeitig vor Reisebeginn sämtliche Reiseunterlagen
ausgehändigt. Falls aus zeitlichen Gründen die Zusendung der
Originalunterlagen nicht möglich ist, werden wir Ihnen die Voucher oder Ihre
Legitimation per Fax, Email, mündlich oder in ansonsten geeigneter Weise
übermitteln.

4.4 Preiserhöhung

Wir behalten uns vor, den mit dem Reisevertrag vereinbarten Preis im
Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte
Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für
die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend wie folgt zu
ändern:

Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden
Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so können wir den
Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:

  • Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung können wir vom
    Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
  • In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro
    Beförderungsmittel geforderten zusätzlichen Beförderungskosten durch die
    Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich
    so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz können wir vom Reisenden
    verlangen.

Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben, wie
Hafen- oder Flughafengebühren, gegenüber uns erhöht, so kann der Reisepreis
um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.

Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem
vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung
führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten sowie bei
Vertragsschluss für uns nicht vorhersehbar waren.

Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises haben wir den
Reisenden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Eine einseitige
Preiserhöhung ist nur zulässig, wenn sie 8% des Reisepreis nicht übersteigt
und nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Reistermin verlangt wird. Bei
Preiserhöhungen um mehr als 8% ist der Reisende berechtigt, ohne Kosten vom
Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens
gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine
solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus unserem Angebot
anzubieten.

Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach unserer Erklärung über
die Änderung des Reisepreises uns gegenüber geltend zu machen.

Der Reisende kann eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn und
soweit sich die in Ziff. 4.1. und 4.2. genannten Preise, Abgaben oder
Wechselkurse nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und
dies zu niedrigeren Kosten für den Veranstalter führt. Hat der Reisende mehr
als den hiernach geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag vom
Reiseveranstalter zu erstatten. Der Veranstalter darf von dem zu
erstattenden Mehrbetrag die ihm tatsächlich entstandenen
Verwaltungsausgaben abziehen. Er hat dem Reisenden auf dessen Verlangen
nachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind.

4.5 Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn (Stornokosten) und
Umbuchung

Sie können jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Es wird
empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Der Veranstalter verliert
den Anspruch auf den Reisepreis, soweit der Kunde vor Reisebeginn
zurücktritt oder die Reise nicht antritt. Bei Rücktritt oder Nichtantritt
der Reise kann der Veranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen
und für seine Aufwendungen verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu
vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt. Bei der Berechnung des
Ersatzanspruches sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich
mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen.
Der Veranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der
nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum
vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum
Reisepreis pauschal pro Person wie folgt berechnen:

  • bei Flugpauschalreisen:
    • bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 20%
    • ab dem 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt 30%
    • ab dem 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 40%
    • ab dem 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 50%
    • ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 55%
    • ab Nichtantritt 75%
  • bei Kreuzfahrten:
    • bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 25%
    • ab dem 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt 40%
    • ab dem 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 60%
    • ab dem 14. vor Reiseantritt 80%

Dem Kunden bleibt es unbenommen, uns nachzuweisen, dass uns kein oder ein
wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von uns geforderte
Pauschale.

Wir empfehlen dringend den Abschluss einer
Reiserücktrittskostenversicherung.

Auf Umbuchungen (z.B. Änderungen des Reisetermins, des Reiseziels, des
Ortes des Reiseantritts, der Beförderungsart, der Unterkunft, o.ä.) besteht
kein Anspruch. Erfüllen wir den Umbuchungswunsch gleichwohl werden pauschal
EUR 25,- pro Person (bei Nur-Flug-Leistungen EUR 15,- pro Person)
berechnet.

4.6 Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Bei nicht in Anspruch genommenen ordnungsgemäß angebotenen Leistungen
wegen vorzeitiger Rückreise oder sonstigen zwingenden Gründen, werden wir
uns bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen
bemühen. Die Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche
Leistungen handelt oder wenn gesetzliche oder behördliche Bestimmungen
entgegenstehen.

4.7 Kündigung durch uns aus Gründen im Verhalten des Reisenden

Wir können nach dem Antritt der Reise den Reisevertrag ohne Einhaltung
einer Frist kündigen, wenn Sie die Durchführung der Reise ungeachtet einer
Abmahnung nachhaltig stören oder Sie sich in solchem Maße vertragswidrig
verhalten, dass die sofortige Auflösung des Vertrages gerechtfertigt ist.
Trotz unserer Kündigung behalten wir den Anspruch auf den vollen Reisepreis;
wir müssen uns jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen
Vorteile anrechnen lassen, die wir aus der anderweitigen Verwertung der
nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangen, einschließlich der von
unseren Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

4.8 Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl

Wegen Nichterreichens der Mindesteilnehmerzahl können wir nur dann
zurücktreten, wenn

  • in der Reiseausschreibung der betroffenen Reise die
    Mindestteilnehmerzahl und der Zeitpunkt, bis zu welchem vor Reisebeginn
    die Rücktrittserklärung beim Reisenden zugegangen sein muss, benannt wurde
    und
  • auf diese Angaben in der Reisebestätigung deutlich lesbar
    hingewiesen wurde.

Ein Reiserücktritt muss spätestens spätestens bei einer Reisedauer von
mehr als sechs Tagen 20 Tage, bei einer Reisedauer von zwei bis höchstens
sechs Tagen 7 Tage und bei einer Reisedauer von weniger als zwei Tagen 48
Stunden – jeweils vor Reisebeginn _ erklärt werden. Ist bereits zu einem
früheren Zeitpunkt ersichtlich, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht
erreicht werden kann, erfolgt die Ausübung des Rücktrittsrechts
unverzüglich.

Wird die Reise wegen des Rücktritts nicht durchgeführt, wird die
geleistete Zahlung innerhaln von 14 Tagen zurückerstattet.

4.9 Mitwirkungspflichten des Kunden

Sie sind verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen
Bestimmungen mitzuwirken, um eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu
halten.

Sie sind insbesondere verpflichtet, Ihre Beanstandungen unverzüglich der
örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für
Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Besteht eine örtliche
Reiseleitung nicht, ist das Abhilfeverlangen an uns direkt zu richten.

Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und
leistet der Veranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe,
kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag –
in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen wird Schriftform
empfohlen – kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge
eines Mangels aus wichtigem, dem Veranstalter erkennbarem Grund nicht
zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann
nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von dem Veranstalter verweigert wird
oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes
Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Wird der Vertrag danach
aufgehoben, behält der Reisende den Anspruch auf Rückbeförderung. Er
schuldet dem Veranstalter nur den auf die in Anspruch genommenen Leistungen
entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von
Interesse waren.

Schäden oder Zustellungsverzögerungen von Reisegepäck und Gütern bei
Flugreisen bittet der Veranstalter unverzüglich an Ort und Stelle,
spätestens jedoch binnen sieben Tagen nach Entdeckung des Schadens bei
Reisegepäck, bei Gütern binnen 14 Tagen seit der Annahme, im Falle einer
Verspätung spätestens 21 Tage, nachdem das Gepäck oder die Güter dem
Reisenden zur Verfügung gestellt worden sind, mittels Schadensanzeige
(P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften
lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht
ausgefüllt worden ist. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die
Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung
des Veranstalters anzuzeigen.

4.10 Verjährung / Haftung / Anrechnung

Die Ansprüche des Reisenden – ausgenommen Körperschäden – nach § 651i
Abs. 3 BGB (Abhilfe, Kündigung, Minderung, Schadensersatz) verjähren in zwei
Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tage, an dem die Pauschalreise
dem Vertrag nach enden sollte. Ansprüche aus unerlaubter Handlung
unterliegen der gesetzlichen Verjährungsfrist.

Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht
Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein
Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt
wird, oder soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden
Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers
verantwortlich ist.

Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung
internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche
Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter
bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann,
so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese
Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen
berufen.

Hat der Reisende aufgrund desselben Ereignisses gegen den Veranstalter
Anspruch auf Schadensersatz oder auf Erstattung eines infolge einer
Minderung zu viel gezahlten Betrages, so muss sich der Reisende den Betrag
anrechnen lassen, den er aufgrund desselben Ereignisses als Entschädigung
oder als Erstattung nach Maßgabe internationaler Übereinkünfte oder von auf
solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften nach § 651p Abs. 3 BGB
erhalten hat.

4.11 Pass-, Visa-, und Gesundheitsbestimmungen

Wir stehen dafür ein, dass Kunden über Bestimmungen von Pass-, Visa- und
Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie deren eventuelle
Änderungen vor Reiseantritt unterrichtet werden.

Wir haften nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang
notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der
Reisende uns mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass die
Verzögerung von uns zu vertreten ist.

Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der
notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das
Einhalten der Zoll- und Devisenvorschriften. Alle Nachteile, insbesondere
die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser
Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn der
Kunde durch den Veranstalter schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch
unterrichtet wurde.

Der Reisende sollte sich zusätzlich über Infektions- und Impfschutz sowie
andere Prophylaxe Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher
Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf
allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern,
reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen
Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
wird verwiesen. Unberührt bleiben unsere gesetzlichen
Informationspflichten.

4.12 Informationspflicht zur Identität des ausführenden
Luftfahrtunternehmens

Nach der EU-VO 2111/2005 ist der Veranstalter verpflichtet, den Reisenden
bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft
sämtlicher im Zusammenhang mit der gebuchten Reise zu erbringenden
Flugbeförderungsleistungen zu informieren. Steht die ausführende
Fluggesellschaft noch nicht fest, ist zunächst die wahrscheinlich
durchführende Fluggesellschaft zu benennen und danach der Reisende
entsprechend zu informieren, sobald die ausführende Fluggesellschaft
feststeht. Bei einem Wechsel der ausführenden Fluggesellschaft hat der
Veranstalter den Teilnehmer unverzüglich hierüber zu informieren. Die
Informationen über die ausführende Fluggesellschaft im Sinne der EU-VO
2111/2005 begründen keinen vertraglichen Anspruch auf die Durchführung der
Luftbeförderung mit der genannten Fluggesellschaft und stellen keine
Zusicherung dar, es sei denn, eine entsprechende Zusicherung ergibt sich aus
dem Reisevertrag. Soweit es in zulässiger Weise vertraglich vereinbart ist,
bleibt dem Veranstalter ein Wechsel der Fluggesellschaft ausdrücklich
vorbehalten. Die von der EU-Kommission auf der Basis der EU-VO 2111/2005
veröffentlichte “gemeinschaftliche Liste” unsicherer Fluggesellschaften ist
auf der Internet-Seite http://ec.europa.eu/transport/air-ban/ abrufbar.

Stand: 29. Juni 2018

Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter https://ec.europa.eu/consumers/odr findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.